Wundzentrum – zur besseren Versorgung von chronischen Wunden



Seit dem 15. August 2005 betreuen wir in unserem Wundzentrum im Rahmen einer integrierten Versorgung Patienten mit chronischen Wunden. Von der TAUNUS BKK konzeptioniert und initiiert, bietet das Wundzentrum einen Anlaufpunkt für Betroffene.Eine Vielzahl von Menschen leidet unter chronischen Wunden – ob nun „offenes Bein“ (Ulcus cruris), „Druckgeschwür“ (Dekubitus) oder auch diabetischer Fuß (diabetisches Gangrän). All dies sind Folgen der Wohlstandskrankheiten wie dem „Bluthochdruck“ (Hypertonie) oder auch der „Zuckerkrankheit“ (Diabetes mellitus).
In vielen Bereichen der Medizin werden kontinuierlich Verbesserungen und Neuentwicklungen vorgestellt – minimal-invasive Operationsverfahren, neueste Diagnosemethoden oder sogar Robotertechnik. Lediglich im Bereich der Wundtherapie herrscht Stagnation. Bis heute noch ist die Behandlung solcher Wunden langwierig und kompliziert. Durch unzureichende und oftmals nicht mehr zeitgemäße Therapieformen werden dem Patienten zusätzlich vermeidbare Schmerzen und verlängerte Behandlungszeiten zu gemutet.Jedoch bietet die moderne Medizin Wege und Möglichkeiten einer patientenfreundlichen Behandlung ohne Schmerzen und Angst.
Wir versuchen in unserem Wundzentrum mit Hilfe neuer, medizinischer Bedarfsmittel (Verbände, Salben, Wundauflagen usw.) kombiniert mit dem neusten Know-how und unserer langjährigen Erfahrung in der Versorgung von chronischen Wunden, eine individuell angepasste Therapie zu ermöglichen. Auf Grund dieser Gegebenheiten ist eine schnellst mögliche Genesung realisierbar.

Im Vordergrund der integrierten Versorgung steht der Patient und dessen Genesung.
Leben wieder lebenswert machen!


Das Wundzentrum soll und ist kein Abstellgleis für Patienten mit schweren gesundheitlichen Beschwerden und Beeinträchtigungen. Mit dem Wundzentrum wurde eine Einrichtung für Betroffene gegründet, die sich auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten und dessen Leiden einstellt.Es bieten sich so Vorteile für ALLE – Patienten, Pflegende und Krankenkassen!

Vorteile für den Patienten:

  • umfangreiche jedoch individuell angepasste Behandlung durch eine Vielzahl von zeitgemäßen Therapiemusternintensive,
  • Betreuung durch engmaschige Kontrollenbestmögliche Therapie durch moderne, medizinische Bedarfsmittel,
  • sowie jahrelange Erfahrung im Umgang mit chronischen Wunden
  • Versorgung erfolgt nur durch Praxismitarbeiter – „Behandlung bleibt in eigener Hand“,
  • Aufklärung und Beratung über Risiko- bzw. auslösende Faktoren,
  • Erhöhung der Lebensqualität durch verkürzte Genesungszeiten,
  • und patientenfreundliche behandlunggeringere finanzielle Belastung – keinerlei Eigenanteil
  • Vermeidung von Folgeschäden – z. B. Amputation
  • jedoch können nicht nur Versicherte der Betriebskrankenkassen (BKK) diese Möglichkeit wahrnehmen, sondern über die medizinische Dienstleistungsfirma medical networks® wird die Kostenübernahme durch andere Krankenkassen geregelt

Vorteile für den Arzt / Ambulanz:

  • Übersichtlichkeit des Therapieverlaufes – Verlaufskontrolle
    • neben dem betreuendem Arzt ist nur noch ein ausgewähltes Team an der Behandlung beteiligt
    • ständige Berichterstattung bzgl. Wundheilung oder ggf. Komplikationen
    • adäquate Therapieänderungen möglich
  • separate Betreuung der Betroffenen mit individueller Beratung (Risikofaktoren, gesunde Lebensweise, …)
  • Kostenersparnis durch individuell angepasste Therapie und entsprechende Bedarfsmittel
    • es wird nur das eingesetzt, was zu einer schnelleren Genesung führt

Vorteile für die Krankenkassen:

  • zufriedene Versicherte
  • Kostensenkung durch:
    • zertifizierte Einrichtungen mit entsprechenden Räumlichkeiten und Gerätschaften, die eine optimale Therapie mit minimierter Behandlungsdauer garantieren
    • kontrollierte Therapiepläne (zeitliche Vorgabe)
    • Senkung der Materialkosten, durch kontrollierte Anwendung von zeitgemäßen und anerkannten Bedarfsmitteln (Bsp.: Verbandsstoffe, Salben, Spüllösungen, …)
    • Vermeidung von Folgeschäden (Bsp.: Amputationen), die wiederum eine kostenintensive Pflegebedürftigkeit mit sich führen können
    • schnellere Rehabilitation = schnellere soziale Wiedereingliederung mit einer gewissen Berufs- bzw. Arbeitsfähigkeit